Überwältigende Resonanz

Saaletal-Marathon – Ramsthal erntet viel Lob, erreicht aber die Grenzen seiner Kapazitäten.

Der 3. Saaletalmarathon war ein großer Erfolg für den veranstaltenden SV Ramsthal. Was vor drei Jahren als Idee im Rahmen der Aktion „Fränkisches Saalestück“ zur besseren Vermarktung und Werbung für den Saaleabschnitt zwischen Hammelburg und Bad Kissingen geboren wurde, ist inzwischen hervorragend von den Langstreckenläufern angenommen worden. Während bei der ersten Veranstaltung in 2010 exakt 100 Teilnehmer für die 42,195 Kilometern gemeldet waren, traten jetzt 157 Athleten in dieser Königs- Disziplin an.

Die Strecke führte durch Ramsthal nach Arnshausen und Reiterwiesen, vorbei am Golfplatz nach Euerdorf. Von dort ging es weiter über Aura, Elfers hausen und Langendorf nach Machtilshausen. Die letzte Etappe führte wieder über Aura und Euerdorf zurück nach Ramsthal. Die Gesamtanmeldezahl der Laufveranstaltung, die in verschiedenen Distanzen und Disziplinen angeboten wurde, stieg gegenüber dem Vorjahr um fast ein Drittel auf rund 550. Zwei Drittel der Teilnehmer kamen aus dem unterfränkischen Raum, im restlichen Drittel waren auch internationale Teilnehmer. Die weiteste Anreise hatte ein deutscher Läufer, der in Schanghai/China lebt. Im Marathon war Gerd Papke vom „100 Marathon Club“ mit Jahrgang 1938 der älteste Teilnehmer. Beim 10-Kilometer-Lauf trat Theo Krämer mit Jahrgang 1933 für den SV Ramsthal an.

Organisation als Herausforderung

Keine leichte Aufgabe war die Vorbereitung für das Organisationsteam des SVR um Kathrin Vollert und Bernhard Gößmann-Schmitt, die den Einsatz von über 160 Helfern zu planen und zu koordinieren hatten. In wochenlanger Vorarbeit musste nicht nur der Einsatz der Ramsthaler Helfer abgestimmt werden, sondern auch der des Bayerischen Roten Kreuzes und der Ärzte, die die medizinische Betreuung der Veranstaltung übernommen hatten. Die Feuerwehren entlang der Strecke, die freiwillig die Verkehrsregelung übernommen hatten, trugen maßgeblich zur Sicherheit der Teilnehmer bei. Die hervorragende Zusammenarbeit der beteiligten Helfer ist ein großer Erfolg für die gemeinsame Vermarktung des Saaletales.

Durch die Streckenführung hatten die Athleten die Gelegenheit, die Attraktivität des Saale tales zu erleben. Bereits vor zwei Jahren wurde die Veranstaltung unter die besten 100 Marathonläufe gewählt, worauf die Veranstalter auch in diesem Jahr hoffen. So meint auch Bernhard Gößmann-Schmitt: „Wichtig für uns ist die Resonanz auf die Veranstaltung.“ Allerdings ist die maximale Teilnehmergrenze nach oben erreicht. „Mit knapp 600 Teilnehmern kommen wir an die Grenze unserer räumlichen Möglichkeiten“, gibt er zu bedenken.

Relativ gering war allerdings das Zuschauer-Interesse entlang der Strecke. Auch hier wollen die Organisatoren künftig die Werbetrommel rühren.

Quelle: Saaletal-Zeitung

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