Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Ramsthaler Laufgruppe bereitet die Premiere des Saaletal-Marathons im März vor

(chw) Die Ramsthaler Läufer sind nicht nur bei diversen Marathons landauf und landab erfolgreich, eine Gruppe hat sich nun innerhalb des Sportvereines zusammengefunden, um in der Region einen eigenen großen Lauf zu konzipieren und in der bundesweiten Laufszene zu etablieren. Der
Saaletal-Marathon soll dabei allein wegen seiner herausragenden landschaftlichen Reize zu einem großen Sportereignis Laufkalender werden.

Die Organisation steht bis auf Kleinigkeiten, „sie war eine große logistische Herausforderung“, erzählt Katrin Vollert aus dem Vorbereitungsteam. Immerhin sind sechs Gemeinden des Saaletals eingebunden. Da hängt ein ganzer Rattenschwanz an organisatorischem Aufwand dran. Nicht nur Streckenabsperrungen, Sanitätsbetreuung und Versorgung der Teilnehmenden stehen an. Medaillen werden geprägt, T-Shirts gedruckt, professionell sind nicht nur Flyer und Internetauftritt. Allein die Brutto-Nettozeit wird in diesem Jahr noch nicht messbar sein, der Einsatz professioneller Zeitmessfirmen ist aber für die Folgeläufe fest eingeplant, so Vollert.

„Das wird eher ein Landschaftsmarathon, bei dem es nicht in erster Linie um Schnelligkeit geht“, sagt sie. Die Strecke biete neben ihrer landschaftlichen Schönheit abwechslungsreiche läuferische Facetten. Der Marathon wird am 27. März stattfinden, also sehr zeitig im Jahr, aber goldrichtig liegen, meint Vollert. Denn er bietet sich an als Trainingslauf für große bundesdeutsche Läufe wie beispielsweise den Würzburgmarathon oder den Rennsteiglauf im Mai. Zwei Walking-Distanzen und ein Minimarathon werden ebenfalls stattfinden.

21 Kilometer laufen die Sportlerinnen und Sportler beim Halbmarathon, dabei wird die Strecke von Ramsthal aus durch das Dorf über den Verkehrsgarten auf die Anhöhe und über Terzenbrunn nach Arnshausen gehen, von dort hinunter in das Saaletal und am Golfplatz vorbei nach Euerdorf. Von dort geht der Lauf wieder nach Ramsthal. Dabei werden 189 Höhenmeter überwunden bei einem Gesamtanstieg von 267 und -abstieg von 272 Metern.

Die Marathonläufer, die die volle Strecke von 42,195 Kilometern ablaufen, biegen kurz vor Euerdorf nach Aura ab. Über die Ruine Aura geht es wiederum im Saaletal entlang nach Elfershausen, von dort lenkt ein traumhaft schöner Blick auf die Trimburg von den Strapazen des Laufes ab. Über Langendorf führt die Strecke dann ein kleines Stück neben der Bundesstraße über Trimberg wieder hinunter zum Fluss und über Euerdorf zurück nach Ramsthal – viele Gemeinden also, die mit ihren Sportvereinen eingebunden werden sollen, und viele Ehrenamtliche, die ihre Zeit und ihr Engagement zur Verfügung stellen. Die Sanitätsbetreuung wird vom regionalen Roten Kreuz geleistet, in den einzelnen Dörfern sollen Getränkestände und viel Publikum die Läufer unterstützen.

„Wir würden uns freuen, wenn alle Gemeinden mitmachen, was wir noch brauchen, ist Krach und Stimmung auf der Strecke! Es wäre wunderbar, wenn sich auch die örtlichen Musikkapellen beteiligen und den ein oder anderen Marsch blasen würden“, meint sie lachend. In Ramsthal werden die Schoppenbläser ordentlich für Stimmung sorgen. Nach dem Lauf werden Massagen angeboten, damit sich die müden Glieder wieder erholen können.

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